Bad Pyrmont (red). Begleitend zur Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont – Kurstadt und Nationalsozialismus“ widmet sich Marie Holtin von der Universität Bremen in einem Vortrag dem Image Bad Pyrmonts während der Zeit des Nationalsozialismus. Die Veranstaltung findet am 5. Februar 2026 um 18 Uhr in der Beletage des Museums im Schloss statt.
Im Mittelpunkt des Vortrags steht die Frage, mit welchem Bild der Kurort im Nationalsozialismus beworben wurde. Dabei geht es unter anderem um die Inszenierung Bad Pyrmonts als scheinbar unpolitische „heile Welt“ und um das Verhältnis dieser Darstellung zum politischen System und zur nationalsozialistischen Ideologie.
Der Fremdenverkehr hatte für Bad Pyrmont stets eine zentrale wirtschaftliche Bedeutung. Der Vortrag beleuchtet, welche Rolle das Kurwesen im sogenannten Dritten Reich spielte und wie sich Imagebildung und touristische Vermarktung unter nationalsozialistischer Herrschaft entwickelten.
Der Eintritt zur Veranstaltung beträgt 5 Euro, Mitglieder des Museumsvereins haben freien Eintritt.
Foto: Stadt Bad Pyrmont