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Donnerstag, 30. April 2026 Mediadaten Fankurve
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Holzminden/Höxter (TKu). Ein auffällig kreisender Hubschrauber hat am Montagnachmittag über Höxter für Spekulationen gesorgt. Viele Bürgerinnen und Bürger vermuteten zunächst einen Polizeieinsatz oder gar eine Personensuche. Doch die Ursache ist deutlich unspektakulärer: Hinter den Flügen steckt eine groß angelegte Vermessungsaktion entlang der Weser.

Laserbefliegung liefert präzise Geländedaten

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser hat eine sogenannte Laserbefliegung gestartet, um präzise Geländedaten zu erfassen. Die Maßnahme läuft seit Dienstag, 28. April 2026, und erstreckt sich über mehrere Wochen. Ziel der Datenerhebung ist es, eine verlässliche Grundlage für die zukünftige Unterhaltung und Entwicklung der Bundeswasserstraße zu schaffen.

Dabei geht es nicht nur um die Schifffahrt, sondern auch um Natur- und Gewässerschutz sowie den Wassertourismus. Die gewonnenen Informationen fließen unter anderem in das Bundesprogramm „Blaues Band Deutschland“ ein, das ökologische Verbesserungen an Wasserstraßen fördern soll.

Großes Untersuchungsgebiet entlang der Weser

Das Untersuchungsgebiet ist weitläufig: Es umfasst die Ober- und Mittelweser von Hann. Münden bis zum Weserwehr in Bremen. Neben dem Kreis Höxter sind zahlreiche weitere Regionen betroffen, darunter die Landkreise Göttingen, Kassel, Northeim, Holzminden sowie Hameln-Pyrmont und Schaumburg. Auch die Kreise Herford und Minden-Lübbecke gehören zum Erfassungsgebiet.

Während des Befliegungszeitraums müssen sich Anwohnerinnen und Anwohner auf vermehrte Hubschrauberflüge einstellen. Die Maschinen sind in einer Höhe von etwa 300 Metern unterwegs. Zum Einsatz kommt moderne Lasertechnologie, die laut Behördenangaben für das menschliche Auge ungefährlich ist.

Für die Bevölkerung bedeutet das: kein Grund zur Sorge, auch wenn der Anblick am Himmel zunächst Fragen aufwirft. Statt eines Einsatzes handelt es sich um ein wissenschaftlich-technisches Projekt, das langfristig zur Verbesserung der Wasserlandschaft beitragen soll.

Foto: Thomas Kube

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