Eschershausen/Stadtoldendorf (red). Die örtliche SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Tippelt hat das auf dem Ith ansässige Ithwerk sowie das Ithhostel besucht.
Bei einem Rundgang über das insgesamt 18.000 Quadratmeter große Gelände, das neben Ithwerk und Ithhostel auch ein Waldstück umfasst, berichtete Eigentümer Daniel Dammeier über die Entstehungsgeschichte sowie über Angebote und Entwicklungspläne.
Das Ithwerk, das von einem knapp 20 Mitglieder starken Verein betrieben wird, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendgruppen mit einem vielfältigen erlebnispädagogischen Angebot nicht nur das Klettern näherzubringen, sondern auch Gemeinschaftssinn und Naturverbundenheit zu fördern.
Neben einem Kletter- und Boulderbereich bietet das ehemalige Kohleheizkraftwerk auch einen traditionellen Hochseilgarten sowie Seminar- und Teambereiche an. Bis 2009 wurden die Räumlichkeiten noch zur Wärmeversorgung für den Ith genutzt, ehe 2010 die fünfjährige Umbauphase mit viel Eigenleistung zum heutigen Ithwerk begann.
Damit fügt sich das Kletter- und Bildungsangebot in die direkt angrenzende Klippenlandschaft des Ith ein, die zu den größten Klettergebieten Norddeutschlands zählt.
Im vergangenen Jahr wurde das Angebot um das angrenzende Ithhostel sowie das dazugehörige Waldstück erweitert. Die ehemalige Dorfschule bietet Schlafplätze für 30 Personen, die in verschiedenen Zimmergrößen von Kinder- und Jugendgruppen, Familien sowie Wanderinnen und Wanderern gebucht werden können.
Außerdem stehen eine Küche zur Selbstversorgung sowie ein Seminarraum zur Verfügung. Das rund 8.000 Quadratmeter große Waldgrundstück soll in den kommenden Jahren zu einem Erlebnisraum umgestaltet werden, der Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Möglichkeit bietet, Natur hautnah zu erleben.
Die Ausstattung des Hostels wurde nach der Übernahme im vergangenen Jahr durch eine Förderung des Landkreises Holzminden im Rahmen der Wirtschaftsförderung unterstützt. Tippelt und Dammeier waren sich einig, dass das Geld an dieser Stelle sinnvoll investiert worden sei und der Ith als Wander- und Naherholungsort weiter unterstützt werden müsse.
Daniel Dammeier berichtete zudem von verschiedenen Entwicklungsplänen für beide Angebote. So sollen das Ithhostel und das Ithwerk perspektivisch personell verstärkt werden. Das Ithwerk könnte beispielsweise in der kommenden Saison Einsatzstelle für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) werden.
„Die Angebote machen deutlich, welches Potenzial im Ith und in unserer Region liegt. Der erlebnispädagogische Ansatz sowie die gleichzeitige Einbettung in die Natur sind mit Sicherheit nicht noch einmal in Niedersachsen zu finden. Daher werde ich mich auch weiterhin für die Weiterentwicklung solcher Angebote auf Landes- und Kreisebene einsetzen“, resümierte Sabine Tippelt nach dem Besuch.
Foto: Büro Tippelt